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Leistungssteigerung durch Wechsel auf SSD

Besitzer von älteren PC-Systemen müssen häufig mit Leistungseinbußen kämpfen. So befindet sich das Betriebssystem auf einer häufig zu kleinen und langsamen Festplatte als Primärpartition. Recht ärgerlich ist es, wenn zum Beispiel Office-Programm verzögert starten und häufig in Klammern keine Rückmeldung anzeigen.

Nicht immer liegt es an einem älteren Prozessor oder gar am Hauptspeicher. Um einen Rechner wieder flott zu bekommen, reicht es häufig aus, anstelle der langsameren Festplatte eine schnelle SSD zu verwenden. Viele scheuen sich vor dem möglichen Aufwand. Während bei älteren Windows-Versionen nicht nur das Betriebssystem, sondern auch sämtliche Anwendungsprogramme neu installiert werden mussten, ist dies bei Windows 10 nicht mehr erforderlich.

Der Umstieg auf eine schnelle SSD ist daher nicht schwierig. Sie werden feststellen, dass sowohl das Betriebssystem als auch die Anwendungsprogramme von einer SSD wesentlich schneller aufgerufen werden und sich damit eine enorme Leistungssteigerung einstellt.

Die richtige Vorgehensweise

Mithilfe eines externen Festplattenadapters können Sie über ein USB-Verbindungskabel Ihre leere SSD an Ihren PC anschließen. Achten Sie darauf, dass die SSD eine mindestens gleich große Speicherkapazität besitzt, wie die Primärpartition mit dem Betriebssystem. Notfalls müssen Sie zuvor noch die SSD formatieren, damit diese absolut leer ist.

Idealerweise müssen Sie den Inhalt der Primärpartition mit Windows 10 und allen installierten Programmen auf die SSD übertragen. Hierzu eignet sich am besten die kostenlose Version von Macrium Reflect am besten. Laden Sie zunächst dieses Klone-Programm von der Herstellerseite herunter. Nach Eingabe Ihrer Email-Adresse erhalten Sie den kostenlosen Registrierungsschlüssel zugesandt. Installieren und registrieren Sie das Programm. Standardmäßig ist Reflect mit einer englischsprachigen Umgebung ausgestattet. Durch Drücken von Strg + Shift + L wechseln Sie zur deutschsprachigen Arbeitsumgebung.

Im Hauptfenster werden alle eingebauten Datenträger aufgelistet. Hier können Sie mit wenigen Mausklicks auswählen, welchen Datenträger Sie klonen möchten. Wählen Sie die Primärpartition und als Ziel die SSD. Nun können Sie sich entspannt zurücklehnen oder sich einer anderen Tätigkeit zuwenden. Bei einem älteren PC mit Core2Duo-Prozessor und 4 GB RAM wird eine 160 GB Festplatte auf eine 250 GB SSD innerhalb von rund 4 Stunden übertragen. Dabei überträgt Reflecta aber auch nur die besagten 160 GB der alten Festplatte. Auf der SSD stehen hinterher noch 90 GB frei zur Verfügung.

Primärpartition auf die volle Größe der SSD erweitern

Um die vollen 250 GB als Primärpartition nutzen zu können, müssen Sie die von Reflecta erstellte Partition erweitern. Nicht immer eignen sich hierzu die Bordmittel von Windows. Stattdessen können Sie das Tool EaseUS Partition Master Pro herunterladen und installieren. Dieses Programm ist als Free Edition kostenfrei für Datenträger bis 8 TB erhältlich. Insoweit reicht es für maximal 250 GB vollkommen aus.

Wählen Sie zuerst die noch freie Partition mit 90 GB Größe aus und gehen auf den rechten Menüpunkt Partition verschieben oder Größe verändern. Dort können Sie auswählen, ob Sie nur einen Teil oder die kompletten 90 GB in die Primärpartition verschieben möchten. Quittieren Sie die Eingabe mit OK. Nutzen Sie anschließend den Menüpunkt Partition zusammenführen. Auf diese Weise lassen sich die 90 GB an das Ende der 160 GB Partition anhängen. Im Ergebnis erhalten Sie folglich eine Primärpartition mit Betriebssystem und Anwendungsprogramme in voller Größe der neuen SSD.

Nun ist Ihr System wieder auf dem neuesten Stand und lässt sich mit neuer SSD wesentlich schneller starten. Im Ergebnis kommen hier lediglich Kosten für die 250 GB SSD von rund 60 Euro auf Sie zu.

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Día de los Muertos – die fröhliche Version des Totensonntags

Jedes Jahr vom 31 Oktober bis zum 2. November wird in Mexiko der Día de los Muertos gefeiert. Es handelt sich dabei um einen der wichtigsten Feiertage des Landes. Man könnte dieses Ereignis ein wenig mit dem Totensonntag vergleichen. Allerdings scheitert dieser Vergleich im Prinzip schon daran, dass das mexikanische Gedenkfest für die Verstorbenen ein fröhliches Ereignis ist. In Deutschland hingegen wird man schon gesetzlich weitestgehend vom Feiern abgehalten. Selbst, wenn man keine Verstorbenen zu betrauern hat.

So herrschen Verbote von Musikaufführungen und es gibt einige weitere Einschränkungen. Hierzulande wird man also fast zur Traurigkeit gezwungen. Die Mexikaner hingegen pflegen einen ganz anderen Umgang mit dem Tod. Vielleicht kann es für Trauernde eine kleine Hilfe sein, hinüber nach Mexiko zu schauen und die Tradition des Día de los Muertos einmal genauer zu betrachten.

Die Seelen der Toten kommen zum Feiern mit ihren Lieben

Der mexikanische Volksglaube geht davon aus, dass die Seele im Jenseits ruht und nicht stirbt. Das Leben dient lediglich als eine Art Durchgangsstation einzelner Daseinsformen. Einmal im Jahr kommen diese Seelen auf die Erde zurück um bei ihren Familienmitgliedern zu sein. Und diese Rückkehr findet am 01. und 02. November statt. Zunächst kehren am 01. November die Angelitos auf die Erde zurück. Der Begriff bedeutet kleine Engel und bezieht sich auf verstorbene Kinder.

Am nächsten Tag findet dann auch das Gedenken an die Erwachsenen statt. An den Gräbern versammeln sich Familien um mit den Verstorbenen gemeinsam zu speisen und ein Fest zu feiern. Existiert ein Grab nicht mehr oder wohnen die Angehörigen zu weit entfernt, stellen die Mexikaner bei sich zu Hause einen Altar auf. Dieser wird verziert mit Erinnerungsstücken, Kerzen und Fotos der verstorbenen Personen. Dazu werden Gaben wie Speisen und Tequila auf dem Altar bereitgestellt.

Fröhliche Skelette und Totenköpfe in allen Variationen

Wer zur Zeit des Día de los Muertos in Mexiko weilt, wird allerorts Totenköpfen und Skeletten begegnen. Doch während sie hierzulande eher für Grusel, Traurigkeit und Dunkelheit stehen, werden sie dort fröhlich und das Leben genießend präsentiert. Die wichtigen Symbole gibt es in bunten Farben, aus Zuckerguss, Pappmaschee oder gar aus Schokolade.

Pan de muerto, Catrina und Cempasuchil – unverzichtbare Begleiter des Día de los Muertos

Spätestens ab Oktober kann man in den mexikanischen Bäckereien das Pan de muerto (gezuckertes Totenbrot) kaufen. Dabei handelt es sich um ein süßes Brötchen, welches mit einem Knochenkreuz verziert ist. Die Knochen stehen dabei als Symbol für den Körper des Toten. Das Pan de muerto ähnelt unserem Osterbrot.

Als Symbol zum Tag der Toten selber dient Catrina. Das Skelett mit großem Hut und Frauenkleidern soll angeblich von José Guadalupe Posada als Sinnbild des Todes erschaffen worden sein. Die aztekische Göttin Mictecacihuatl fand in ihr eine neue Identität. Catrina bedeutet „wohlhabende Frau“ und zeigt, dass auch reiche Menschen dem Schicksal des Sterbens nicht entfliehen können.

Ganz besonders wichtig für die Feierlichkeiten ist die goldgelbe Ringelblume Cempasuchil. Ihre Farbe steht für Tod und ihre Aufgabe am Día de los Muertos ist es, den Seelen durch ihre leuchtenden Blüten die Ankunft auf der Erde zu erleichtern. Deshalb werden die Altäre mit den Blütenblättern der Cempasuchil dekoriert.

„Coco – Lebendiger als das Leben“ bringt Kindern den Tag der Toten näher

2017 brachte Disney Pixar den Animationsfilm „Coco – Lebendiger als das Leben“ raus. In bunter, liebevoller und fantasievoller Weise bringt der Film besonders Kindern den Umgang mit dem Tod und der mexikanischen Tradition näher. Die Faktoren spielten auch in der Begründung zur Freigabe ohne Altersbeschränkung eine Rolle. In Deutschland, den USA und weiteren Ländern landete der Film nach dem Kinostart auf Platz eins und wurde mit zwei Oscars ausgezeichnet.

Ein Film, der auch deutschen Kindern ein wenig die Traurigkeit über den Tod nehmen kann und das Thema fröhlich sowie kindgerecht behandelt. Vielleicht eine schöne Möglichkeit, die DVD am Totensonntag einzulegen, ein paar Leckereien auf den Tisch zu stellen und seinen verstorbenen Lieben einmal etwas anders zu gedenken.

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Minikredite – die Lösung bei schnellem und geringerem Finanzierungsbedarf

Im Bankbereich gibt es mittlerweile für nahezu jeden Finanzierungsanlass den passenden Kredit. Trotzdem ist das Angebot noch nicht so umfassend, dass es nicht einige Spezialanbieter geben würde, die in manchen Bereichen eine Lücke füllen. Ein klassisches Beispiel sind die aktuell durchaus gefragten Minikredite. Diese werden in der Regel nicht von gewöhnlichen Banken, sondern speziellen Minikreditanbietern offeriert. Wir möchten Ihnen im folgenden Beitrag erläutern, worum es sich bei den Minikrediten handelt und wodurch sich diese auszeichnen können.

Standardkredite der Banken: Dispositionskredit und Ratenkredit als Alternativen

Wenn es um Finanzierungen im Konsumbereich geht, finden sich bei den meisten Banken in erster Linie zwei Alternativen. Es handelt sich dabei um den Dispositionskredit, der als Kreditlinie auf dem Girokonto zur Verfügung gestellt wird, sowie um den Ratenkredit. Mitunter werden zusätzlich auch noch Rahmen- oder Abrufkredite angeboten, sodass Privatkunden im Konsumbereich meistens maximal vier Finanzierungsalternativen zur Auswahl haben.

Rahmen-, Abruf- und Ratenkredite werden allerdings meistens erst ab Mindestdarlehenssumme bzw. Kreditlinien von 3.000 Euro eingeräumt. Somit können Kunden, die einen geringeren Kredit aufnehmen wollen, meistens nur auf den Dispositionskredit zurückgreifen. Doch was passiert, wenn die Kreditlinie bereits ausgeschöpft ist oder die Bonität des Kunden nicht ausreicht, um eine Kreditlinie auf dem Girokonto zu erhalten? In diesen Fällen und in anderen Situationen könnte der Minikredit durchaus die passende Lösung sein.

Worum handelt es sich beim Minikredit?

Wie der Name bereits vermuten lässt, zeichnen sich Minikredite dadurch aus, dass sie über relativ geringe Darlehenssummen laufen. Für gewöhnlich bewegen sich die Kreditsummen, die von den entsprechenden Minikreditanbietern genehmigt und ausgezahlt werden, im Bereich zwischen 100 und 1.000 Euro. Seitens der Spezialanbieter werden die Minikredite auf normalem Wege ausgezahlt, also auf das Girokonto des Kunden überwiesen. Allerdings gibt es – auch aufgrund der geringen Darlehenssumme – keine längeren Laufzeiten wie beim Ratenkredit, sondern für gewöhnlich müssen die Kreditnehmer die Minikredite innerhalb von ein bis drei Monaten wieder zurückzahlen.

Welche Konditionen sind für Minikredite typisch?

Die Konditionen sind in manchen Bereichen bei den Minikrediten mit denen klassischer Ratenkredite zu vergleichen. So muss der Kreditnehmer natürlich auch bei Minikrediten Zinsen zahlen, wobei der Zinssatz für gewöhnlich zwar teurer als der von Ratenkrediten, dafür aber durchaus manchmal günstiger als der Sollzins bei Dispositionskrediten ist. Allerdings können Minikredite trotzdem deutlich teurer werden, nämlich dann, wenn der Kreditnehmer eine der oftmals angebotenen Zusatzoptionen in Anspruch nimmt. Diese beziehen sich in aller Regel auf die Schnelligkeit der Leistung, die der Minikreditanbieter offeriert. Typische kostenpflichtige Optionen, die Sie so oder ähnlich bei vielen Minikreditanbietern vorfinden, sind zum Beispiel:

  • Express-Bearbeitung
  • Express-Auszahlung
  • Mehr-Raten-Option

Bei der Express-Auszahlung bzw. Express-Abwicklung geht es vor allem darum, dass der Zeitraum zwischen Beantragung des Minikredites und der Auszahlung der Kreditsumme deutlich geringer ist, als wenn Sie die kostenlose Standardvariante wählen. So kann es durchaus passieren, dass zwischen Beantragung und Auszahlung mehr als 15 Tage vergehen. Natürlich möchten die Minikreditanbieter über diese kostenpflichtige Option, bei der zwischen Beantragung und Auszahlung vielleicht nur fünf Tage liegen, dazu animieren, diese in Anspruch zu nehmen. Ähnlich stellt sich die Situation mit der sogenannten Mehr-Raten-Option dar. Für gewöhnlich müssen Sie den Minikredit nämlich nach 30 bis maximal 60 Tagen zurückzahlen. Möchten Sie hingegen etwas mehr Zeit haben, stellen manche Anbieter eben die kostenpflichtige Mehr-Raten-Option zur Verfügung.

In welchen Situationen ist ein Minikredit sinnvoll?

Es gibt durchaus mehrere Gründe, warum die Beantragung und Aufnahme eines Minikredites eine sinnvolle Finanzierungsalternative darstellen kann. Ein Grund besteht nicht selten darin, dass der vorhandene Dispositionskredit bereits ausgeschöpft ist, sodass keine Kreditlinie bei der Bank mehr vorhanden ist. Wenn dann Kapitalbedarf zwischen wenigen Hundert und 1.000 Euro besteht, ist der Minikredit fast die einzige Alternative. Ratenkredite werden nämlich normalerweise erst ab 3.000 Euro angeboten, und sogar Kleinkrediten sind in der Regel nicht passend, weil die Mindestdarlehenssumme auch dort für gewöhnlich 1.000 Euro beträgt. Hat der Kreditsuchende eine Kreditkarte, kann er dort zwar ein eventuell noch freies Limit auf dem Kreditkartenkonto nutzen, allerdings sind die Kosten dort in aller Regel höher als bei Minikrediten.

Eine weitere Möglichkeit, wann der Minikredit eine passende Alternative sein kann, trifft dann zu, wenn der Kreditnehmer einen negativen Eintrag in der Schufa hat. In diesem Fall vergeben Banken nämlich weder Ratenkredite noch wird ein Dispositionskredit eingeräumt. Die andere Alternative wären theoretisch Kredite ohne Schufa, nur werden diese wiederum selten für Kreditsummen zwischen 100 und 1.000 Euro vergeben. Hinzu kommt, dass die Bonitätsprüfung bei Minikrediten nicht ganz so streng wie bei typischen Bankkrediten ist, sodass mitunter auch bei einem negativen Schufa-Eintrag die Chance besteht, diesen Kleinstkredit zu erhalten.

Da der Minikredit mitunter günstiger als der Dispositionskredit ist, kann ein weiterer Grund für die Nutzung darin bestehen, dass Sie nur sehr kurzfristigen Finanzierungsbedarf haben, aber bereits wissen, dass Sie den Darlehensbetrag schon nach einem Monat – beispielsweise durch das nächste Gehalt – zurückzahlen können. Dann ist es wirtschaftlich sogar sinnvoller, wenn Sie den Minikredit beispielsweise zu Zinsen von 8,9 Prozent bekommen, statt den Dispositionskredit mit einem Dispozins in Höhe von 11,2 Prozent in Anspruch zu nehmen.

In der Übersicht sind es die folgenden Gründe, aus denen manche Kreditnehmer sich für den Minikredit entscheiden:

  • Minikredit wird mitunter auch bei negativer Schufa vergeben
  • Häufiger geringere Kosten als beim Dispositionskredit
  • Eher bei sehr kurzfristigem Kapitalbedarf geeignet
  • Kreditlinie bei der Bank bereits ausgeschöpft

Wer kann einen Minikredit erhalten?

Ein Grund für die Beliebtheit der Minikredite besteht sicherlich auch darin, dass die Kundengruppen, die einen solchen Kredit erhalten, etwas breiter gestreut sind, als es beim gewöhnlichen Ratenkredit der Bank der Fall wäre. Somit haben neben in in Vollzeit abhängig Beschäftigten und Freiberuflern mitunter auch die folgenden Personengruppen die Chance, auf diesem Weg eine Finanzierung in Anspruch nehmen zu können:

  • Geringverdiener
  • Studenten
  • Auszubildende
  • Hausfrau
  • Arbeitslose

Sollte die Bonität des Antragstellers nicht ausreichen, gibt es bei manchen Minikredit-Anbietern auch die Möglichkeit, eine Sicherheit zu stellen. Dabei kann es sich zumeist um eine Bürgschaft handeln, die dann dazu führt, dass der Kreditantrag genehmigt werden kann. Wie bereits angesprochen, muss nicht zwingend bei allen Minikreditanbietern ein eine saubere Schufa existieren. Die Vorgaben sind hier durchaus unterschiedlich, sodass ein Vergleich der Anbieter ohnehin sinnvoll ist.

Wer bietet aktuell Minikredite an?

Wenn Sie einen Minikredit Vergleich durchführen möchten, ist es natürlich sinnvoll, die aktuellen Anbieter zu kennen. Wie eingangs bereits erwähnt, handelt es sich dabei in aller Regel um Spezialanbieter und nicht um gewöhnliche Banken. Zu den bekanntesten Minikreditanbietern zählen aktuell insbesondere:

  • Cashper
  • Vexcash
  • Ferratum
  • Cashpresso

Der Antragsprozess ist im Grunde bei allen genannten Anbietern gleich. Zunächst einmal registrieren Sie sich bzw. führen eine Anmeldung durch. Anschließend füllen Sie ein Online-Formular aus, welches vor allem die Eckdaten zum gewünschten Darlehen beinhaltet, wie zum Beispiel Darlehensbetrag und Laufzeit. Mitunter müssen Sie noch einige Unterlagen einsenden und anschließend erhalten Sie vom Minikreditanbieter eine Entscheidung mitgeteilt, ob der Kredit genehmigt oder nicht. Ist dies der Fall, müssen Sie sich legitimieren, den Kreditvertrag unterschreiben und anschließend erhalten Sie die vereinbarte Darlehenssumme auf Ihr Girokonto überwiesen. Danach müssen Sie nur noch die Rückzahlung nebst Zinsen vornehmen, sodass der Minikredit anschließend erledigt ist.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Minikredite durchaus eine flexible Finanzierungsalternative für Kreditsuchende sind, die relativ geringen Kapitalbedarf haben und wissen, dass sie das Darlehen schon in ein bis drei Monaten zurückzahlen können. Mitunter ist der Minikredit günstiger als der Dispositionskredit, sodass er sich insbesondere dann lohnen kann, wenn der Dispokredit noch nicht ausgeschöpft ist, um so etwas Kosten einzusparen.

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Wie Superfood entsteht – Ein Blick hinter die Kulissen der Kokosnuss

Warum denken wir bei Superfood meist an etwas exotisches? Sind Gojibeeren, Acai oder Chiasamen nur deshalb in und hip, weil sie aus fernen Ländern kommen? An deren wichtigen Vitaminen und Mikronährstoffen allein kann es jedenfalls nicht liegen. Die sind in vergleichbarer Menge auch in einheimischen Körnern und Beeren enthalten. Am Kokosöl, das auf dem besten Wege ist, den Status eines Superfoods zu erreichen, kann die Sachlage beispielhaft erhellt werden.

Gesättigte Fettsäuren der Kokosnuss sind eher gesundheitsschädlich

Zunächst erfüllt die Kokosnuss eine offensichtlich ganz entscheidende Voraussetzung um als Superfood wahrgenommen zu werden. Sie ist exotisch und wird auch nur in tropischen Ländern sowie auf den Kanarischen Inseln angebaut. Zudem können einigen ihrer Inhaltsstoffe positive Eigenschaften zugeordnet werden, die von Protagonisten besonders betont und gepuscht werden könnten. Der überdurchschnittlich hohe Kaliumgehalt und die vielen Ballaststoffe des Fruchtfleisches gehören dazu.

Die übrigen Mikronährstoffe der Kokosnuss bewegen sich im Bereich des Durchschnittlichen und sind in Mengen vorhanden, aus denen keine besondere Beeinflussung der Gesundheit, positiv wie auch negativ, abgeleitet werden kann. Ausgenommen hiervon sind ausdrücklich die überwiegend gesättigten Fettsäuren, die etwa ein Drittel der Inhaltsstoffe einer Kokosnuss ausmachen. Ausgerechnet diese werden von den Protagonisten gepuscht, stehen sie doch für Übergewicht und Arteriosklerose.

Die Protagonisten von Kokosöl meinen, dass die im Öl enthaltenen mittelkettigen gesättigten Fettsäuren Laurinsäure, Myristinsäure und Palmitinsäure nicht zur Gewichtszunahme nach Verzehr führen würden. Sondern, ganz im Gegenteil, bei der Gewichtsabnahme helfen würden. Zur Untermauerung ihrer Meinung berufen sie sich auf Studien, die das gewichtsreduzierende Potenzial von mittelkettigen Fettsäuren gezeigt haben sollen.

Diese Interpretation geben die Studien allerdings nicht her behauptet ms-sportversand.de, da in ihnen die Wirkung einer Diät zur Gewichtsreduktion beobachtet wurde, zu der auch Kokosöl gehörte.

Die gewichtsreduzierende Wirkung von Kokosöl allein, ohne weitere Diät, wurde nicht analysiert. Das hätte es aber bedurft, um den Einfluss von Kokosöl zweifelsfrei beurteilen zu können. Nach den derzeitig vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnissen bleibt es also dabei, dass gesättigte Fettsäuren grundsätzlich problematisch für die Gesundheit sind und ihr Verzehr auf ein ernährungsphysiologisches Maß begrenzt werden sollte.

Das gilt auch für Kokosöl. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung kann Kokosöl das tägliche Nahrungsangebot bereichern. Deshalb haben die Frucht und das aus ihr gewonnene ÖL noch lange nicht den Status eines Superfood verdient.

Fazit: Kokosöl wird von Protagonisten als neues Superfood gehypt. Basierend auf der wissenschaftlichen Faktenlage, kann der Hype nicht nachvollzogen werden. Die gesättigten Fettsäuren des Öls sind potenziell gesundheitsschädlich und sollten nicht im Übermaß verzehrt werden.

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Das neue Panasonic Toughbook 55 überzeugt im Test.

Unabhängig von Ihrer Branche, den Herausforderungen oder den Bedingungen, unter denen Sie arbeiten, können die Bedingungen für Ihre Computer schwierig sein. Ein Toughbook ist einfach die beste Alternative, wenn Sie in rauen Umgebungen arbeiten.

Diese Computer sind resistent gegen Staub, Wasser und Vibrationen und können bis zu einer Höhe von 180 cm nicht zerstört werden. Toughbooks wurden für den Einsatz bei sehr niedrigen und hohen Temperaturen entwickelt und sind in einer Vielzahl von Modellen erhältlich, von Laptops über Tablets bis hin zu High-End-Projekten. Als mobiler Mitarbeiter können Sie auch überall auf Daten zugreifen, die benötigten Informationen abrufen und diese schnell verwenden. Das Ziel von Panasonic wurde voll erreicht, Ihnen die richtige Computerlösung anzubieten. Dies spiegelt sich auch in den angebotenen professionellen Dienstleistungen wider.

Testbericht

Die Panasonic 55 bietet von Anfang an viel mehr. Die meisten seiner Komponenten können aufgerüstet oder ausgewechselt werden. Es verfügt über drei modulare Zubehörsteckplätze, sogenannte Expansion Packs. Alles ist daher an die Bedürfnisse des Benutzers anpassbar.

Design

Wenn Sie das Toughbook 55 von außen betrachten, ist es eher eine Aktentasche als ein Laptop. Oben befindet sich ein Griff, der das Tragen erleichtert. Das Toughbook 55 ist robust. Es hält einem Sturz von 3 Metern stand und ist nach MIL-STD-810H zertifiziert. Das Toughbook-Logo befindet sich in der Mitte des Bildschirms. Das Panasonic-Logo befindet sich oben.

USB 3.1 Gen 1 Typ A, USB 3.1 Gen 1 Typ C, Ethernet, ein microSD-Kartensteckplatz und eine 3,5-mm-Combo-Audiobuchse sind abgedeckt, und Sie müssen den Deckel öffnen, um sie zu verwenden. Auf der Rückseite befinden sich weitere Anschlüsse, darunter HDMI, ein weiterer USB 3.1 Gen 1 Typ A-Anschluss und ein Nano-SIM-Kartensteckplatz. Der Nano-SIM-Steckplatz ist sogar durch eine Metallabdeckung abgedeckt, die mit einem Kreuzschlitzschraubendreher entfernt werden sollte.

Es gibt einen großen und zwei kleine Steckplätze, die mit verschiedenen Erweiterungspaketen verwendet werden können. Sie können diesen Steckplatz beispielsweise für einen DVD- oder Blu-ray-Player verwenden. Natürlich können Sie den kleineren Schacht mit einem zweiten Akku erweitern, während der andere den PC weiterhin mit Strom versorgt.

Der 14-Zoll-Bildschirm macht genauso viel Spaß wie der Rest Ihres PCs. Er erreicht eine Helligkeit von 1000 Nits, was großartig ist. Sie können den Nachtmodus auch so einstellen, dass die Helligkeit automatisch zwischen 1 und 10 Lux wechselt.

Steuerung

Die Tasten sind sehr robust und bieten eine gute Beständigkeit. Die Tastatur ist beleuchtet und Sie können die Farbe selbst wählen. Standardmäßig können Sie im Backlit Keyboard Settings Utility zwischen Rot, Blau, Grün und Weiß wählen. Dies ist jedoch nur die Standardauswahl. Sie können dem Spektrum eine beliebige Farbe hinzufügen.

Darüber hinaus gibt es ein PC-Einstellungsdienstprogramm, das als zentraler Hub für alle separaten Einstellungsanwendungen wie Nachtmodus, beleuchtete Tastatur, Kamera oder Digitaleingang verwendet werden kann. Sie können mit dieser Anwendung auch andere Einstellungen steuern. Beispielsweise können Sie die Stiftunterstützung deaktivieren, aktivieren und konfigurieren.

4G LTE

Aus Anwendersicht ist das 4G LTE hervorragend. Sie sind überall verbunden und müssen sich keine Sorgen um das lästige WLAN machen. Wenn Sie bei Starbucks sind, hinterlassen Sie dort schnell Ihre E-Mail-Adresse. Wenn Sie sich in der Flughafenlounge befinden, müssen Sie nicht nach dem WLAN-Passwort suchen, was Ihnen das Leben erleichtert.

Leistung und Akkulaufzeit

Das Toughbook 55 ist im Handel mit einer 620 UHD-Grafikkarte erhältlich. Wenn Sie jedoch eine dedizierte Grafikleistung benötigen, ist das GPU-Erweiterungspaket verfügbar. In Bezug auf die tatsächliche Leistung ist also alles erstmal fantastisch. Nur Aufgaben mit extrem hoher CPU-Auslastung verursachen Probleme, auch wenn das GPU-Paket korrekt auf RTX 2080 installiert ist.

Fazit

Wie bereits erwähnt, ist das Panasonic Toughbook 55 extrem cool. Sie können problemlos Komponenten, modulares Zubehör, verschiedene Nachtsichtmodi austauschen und sogar alles mit der Farbe Ihrer Wahl beleuchten.

Beim Toughbook 55 überwiegen die Vorteile bei weitem die Nachteile. Neben dem modularen Zubehör profitieren Sie von 4G LTE, einem beeindruckenden Display, einem semi-robusten Design und vielem mehr. Der Service beginnt bei 2.099 US-Dollar und kann bereits auf der Panasonic-Website erworben werden.

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Saudi-Arabien – Touristen endlich willkommen

Viele waren von der Nachricht Ende September überrascht: Saudi-Arabien öffnet seine Pforten für Bürger aus 49 Staaten, darunter auch Deutschland. Doch ist nicht der Kulturaustausch der Grund dafür.

Saudi-Arabien erlaubte bislang nur Pilgern und Geschäftsreisenden die Einreise. Nun heißt das Königreich auch Touristen willkommen. Wie sich das mit der streng religiösen Weltanschauung verbinden lässt, ist ungewiss. Fest steht, dass Gebeco-Chef Ury Steinweg Touristen als wichtige Brückenbauer zwischen Kulturen und Menschen sieht. Seine Firma öffnete vielen Urlaubern den Weg in verschlossene Länder wie etwa China.

Saudi Arabien
Saudi Arabien

Er kennt sich aus mit autoritären Staaten. Saudi-Arabien ist aber nicht die Völkerverständigung sondern die alternative Einnahmequelle zum Öl wichtig. Deshalb bleiben für Besucher viele Fragen offen. Sie kommen in ein Land voller Widersprüche: Rigorose Religionsgesetze und Autokratie treffen auf antike Kulturrelikte, grandiose Wüstenlandschaften und alte Traditionen.

Einreisebedingungen

Der Visa-Antrag kann über die Seite www.visitsaudi.com gestellt werden. Das E-Visum kostet umgerechnet ca. 107 Euro. Inkludiert ist eine Krankenversicherung vor Ort. Die Einreiseerlaubnis wird jedem über 18 Jährigen mit gültigem Reisepass erteilt und ist 90 Tage gültig.

Tabus

Mekka und Medina sind Nicht-Muslimen nicht zugänglich und deshalb auch für Touristen gesperrt. Doch das saudische Königreich kann mit zahlreichen anderen sehenswerten Orten punkten, darunter auch Stätten, die der Unesco-Welterbeliste angehören. Dazu zählt etwa der Stadtkern der Handelsstadt Dschida, Al-Hasa oder die Felsengräber bei Mada’in Salih.

Kulturelle Differenzen

Spannend wird, wie die Saudis mit dem Zusammentreffen der unterschiedlichen Lebensarten umgehen werden. Die Touristenkommission räumt potenzielle Hindernisse aus dem Weg. So dürfen Nicht-Verheiratete Touristen Paare im selben Zimmer übernachten, ohne ihren Beziehungsstatus offenzulegen. Das vor kurzem aufgehobene Frauenfahrverbot lässt jedoch noch die Frage offen, ob ausländische Frauen alleine ein Mietfahrzeug lenken dürfen, oder dazu männliche Begleitung erforderlich ist.

Zündstoff Kleiderordnung

Auch die Kleiderordnung beinhaltet reichlich Potential für Differenzen, denn vorgeschrieben ist für beide Geschlechter konservative Kleidung. Für Frauen bedeutet dies bedeckte Knie und Schultern und kein hautenger Schnitt. Die Abaya ist für Touristinnen nicht Pflicht. Ein tiefes Dekolleté geht nicht gegen den Dresscode, wird aber einem streng gläubigen Saudi sauer aufstoßen.

Alkohol

Das Mitbringen von Alkohol für den Eigenbedarf ist genau wie der Alkoholkonsum im gesamten Königreich strengstens verboten. Auch der Konsum von Drogen wird hart bestraft. Auch Glücksspiel ist verboten weiss das Arabische Magazin allvideoslots.com.

Fazit

Die Rahmenbedingungen für einen typischen Strandurlaub sind nicht gegeben. Insider Ury Steinweg sieht vorrangig Sudienreisende als Zielgruppe. Urlauber aus dem Westen werden seiner Meinung nach keine bedeutende Rolle im saudischen Plan spielen, die Wirtschaft mit Touristen zu diversifizieren.

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Drogen in Deutschland – Schmerzmittel sind eine unterschätzte Gefahr

Die USA haben ein massives Drogenproblem der ganz besonderen Art. Viele Patienten nach chirurgischen Eingriffen, nach Unfällen oder mit chronischen Schmerzen sind heute süchtig und drogenabhängig. Die ihnen verordneten Schmerzmittel haben sie süchtig gemacht, weil Ärzte zu leichtsinnig mit den Mitteln umgegangen sind und weil ihre Risiken systematisch verharmlost wurden. Die Folge sind tausendfache menschliche Tragödien, hohe Versorgungsaufwendungen von Krankenkassen und Kommunen sowie riesige USA-typische Schadenersatzprozesse. Stellt sich die Frage, ob uns in Deutschland auch eine Tragödie ähnlichen Ausmaßes drohen könnte.

Konsum rezeptfreier Schmerzmittel steigt

Davon ist bei uns zunächst nicht auszugehen, unterliegen die betroffenen Schmerzmittel einerseits doch strenger Verschreibungspflicht und andererseits ist nicht anzunehmen, dass die deutschen Ärzte in Kenntnis der amerikanischen Tragödie locker mit der Verordnung solcher Schmerzmittel umgehen werden. Aus Richtung von Opiaten und Opiat ähnlichen Schmerzmitteln droht in Deutschland also eher eine geringe Gefahr.

Anders sieht das schon bei weit verbreiteten legalen oder halb legalen Suchtmitteln aus. Zwar ist in den letzten Jahren der Konsum von Alkohol und Zigaretten auf allerdings sehr hohem Niveau etwas gesunken, Entwarnung kann bezüglich dieser legalen Suchtmittel jedoch noch lange nicht gegeben werden. Dafür wird immer noch viel zu viel getrunken und geraucht. Auch zeigt der aktuelle epidemiologische Suchtüberblick für Deutschland, der kürzlich unter Mitarbeit von Forschern aus dem Institut für Therapieforschung in München veröffentlicht wurde, zusätzlich gefährliche Entwicklungen auf.

So wird von einem gestiegenen Verbrauch von Cannabis und frei verkäuflichen Schmerzmitteln berichtet. Gut, die Entwicklung bei Cannabis konnte erwartet werden, nachdem in anderen Ländern der Umgang mit der Droge liberalisiert wurde.

Aber frei verkäufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen, ASS, Paracetamol und Diclofenac? Wo liegt bei diesen Mitteln die Gefahr und das Suchtpotenzial? Klar ist, dass sie nicht zur klassischen Opiatsucht führen. Es ist aber auch bekannt, dass diese Mittel selbst Schmerzen, konkret Kopfschmerz auslösen können. Bei längerem Gebrauch können sie zu einem Arzneimittel induzierten Kopfschmerz führen, der auch durch die verstärkte Einnahme von Schmerzmitteln nicht zu beherrschen ist.

Im Gegenteil, jede Tablette mehr verstärkt den Kopfschmerz nur noch. Das setzt eine Spirale in Gang, die zu Abhängigkeit und immer höherem Schmerzmittelkonsum führen kann. Genaue Zahlen, wieviel Deutsche davon betroffen sind, gibt es nicht. Das Gefahrenpotenzial ist aber hoch, wenn berücksichtigt wird, dass mehrere Zehntausend Menschen in Deutschland täglich Schmerzmittel nehmen. Ähnlich Gefahren bergen Online Casinos weiss das Online Magazin casino-bonus24.net. Wer Online Casinos unbedingt testen will sollte den Casino Bonus ohne Einzahlung nutzen.

Fazit: Wir haben in Deutschland keine Suchtepidemie wie in den USA, die durch verschreibungspflichte Schmerzmittel ausgelöst wurde. Allerdings steigt auch bei uns der Verbrauch von Schmerzmitteln, was zu Sucht ähnlichen Gefahren führen kann, obwohl die Mittel überwiegend rezeptfrei erhältlich sind.

Quelle: Atzendorf, J et al. Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 577-84. DOI: 10.3238/arztebl.2019.0577

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Bei gebrauchten Macs der Modellbezeichnung nicht blind vertrauen

Wer beim Kauf eines Macs sparen will, der greift zu einem gebrauchten Modell. Eine gute Entscheidung, denn dadurch wird auch die Umwelt weniger belastet. Leider läuft so ein Verkauf aber nicht immer reibungslos ab, denn manche Verkäufer fotografieren zwar das Info-Fenster ab, allerdings müssen die hinterlegten Daten nicht zwingend richtig sein. Man kann es mit dem Kilometerstand eines Autos vergleichen, denn auch dieser lässt sich ohne großen Aufwand manipulieren.

In der Praxis bedeutet das: Man macht den Mac jünger und ruft daraufhin einen höheren Preis aus. Das Problem ist, dass die Manipulation nicht so einfach aufgedeckt werden kann.

Man muss nur die richtigen Dateien öffnen

Ist einem die installierte OS-Version für den Verkauf zu alt, dann greifen Kriminelle zur Datei „SystemVersion.plist“ (früher „System.plist“). Diese hat Informationen zum Betriebssystem abgespeichert, die einfach abgeändert werden können. In Handumdrehen wird also das „alte“ OS durch ein neueres ersetzt.

Der Jahrgang des Macs spielt beim Verkauf ebenfalls eine große Rolle. Für Gauner kein Problem, denn sie öffnen einfach die Datei „com.apple.SystemProfiler.plist“, die sich im Bibliotheksordner unter „Preferences“ befindet. Nach einer entsprechenden Änderung wird aus 2013 schnell mal das Jahr 2017.

Manche werden jetzt wahrscheinlich an die Seriennummer denken. Nicht verkehrt, allerdings ist auch sie kein Garant für die Offenbarung des richtigen Alters. Das liegt daran, weil auch sie manipuliert werden kann. „Schuld“ ist die Datei „SPInfo.strings“, die im Unterordner „/Contents/Resources/German.lproj/“ zu finden ist (in den Paketinhalten der „Systeminformationen“-App).

Alles nur fürs Auge

Natürlich sind solche Veränderungen rein kosmetischer Natur. Doch genau dieses „Schlupfloch“ ist für Kriminelle ein gefundenes Fressen, um für einen älteren Mac mehr Geld verlangen zu können.

Opfer sind die Käufer, die auf die Schnelle auch nichts dagegen tun können. Vor allem, wenn das Gerät im Internet gekauft wurde. Erst nach dem Kauf kann man den Apple-PC zurücksetzen und prüfen, ob die Angaben im Inserat gestimmt haben. Tipp: Man sollte dem Verkäufer Fragen stellen beziehungsweise nur bei seriösen Verkäufern/Plattformen kaufen. Mittlerweile gibt es viele davon, die sich auf gebrauchte Produkte spezialisiert haben.

Man sollte Abstand von solchen Manipulationen nehmen

Auch wenn es sehr einfach ist, so eine Manipulation verschafft einem nur Ärger. Viele werden nämlich den Betrug merken und wollen dann ihr Geld zurück. Stellt man sich quer, dann ist der Gang zur Polizei nicht selten. Und da auch der Verkäufer Angaben zu seiner Person machen muss (zum Beispiel bei einem Paket, an dem eine Absenderadresse drauf sein muss), ist es auch mit der Anonymität so eine Sache. Deshalb ist es immer besser bei der Wahrheit zu bleiben, auch wenn es weniger Geld bringt.

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Hilfe, mein Computer ist von Viren infiziert

Nun hat es auch Sie erwischt. Ihr Computer reagiert nur noch langsam auf Befehle. Einige Programme starten nicht mehr. Andere zeigen unerwünschte Werbung an, noch dazu auf Englisch. Viele dieser Werbungen versprechen mit Gewinnspielen schnell reich zu werden. Oder mit Diäten schnell an Gewicht zu verlieren. Beim Versuch, diese Werbefenster zu schließen, öffnen sich nur noch mehr Fenster, die eine Werbung anpreisen. An ein normales Arbeiten ist nicht mehr zu denken. Sie sind frustriert und fragen sich, wie das nur passieren konnte.

Wie kam es dazu?

Kriminelle versuchen, ahnungslose Computerbenutzer dazuzubekommen, auf einen bestimmten Link zu klicken oder eine Software zu installieren. Sie versprechen beispielsweise, dass dieses Programm den PC schneller macht oder man nebenbei einfach Geld verdienen kann. Andere bieten kostenlos Programme an, die man sonst nur für teures Geld im Geschäft erwerben kann. Dabei sind diese sogenannten Computerviren, die ein vermeintliches Programm bietet so neu, dass der installierte Virenscanner diese nicht erkennt.

Läuft der Virus erst mal auf dem PC, hat der Kriminelle den Computer bereits übernommen. Er kann dann die besagten Werbungen einblenden, Schutzprogramme, zu denen auch Virenscanner gehören, deaktivieren oder löschen. Aber auch den Computer an andere Kriminelle vermieten, dass der Computer Teil eines sogenannten Bot-Netzes wird.

Der Kriminelle kann darüber massenweise Spam verschicken. Oder im Verbund mit anderen kompromittierten Computern Rechner von Großfirmen angreifen. Wenn der Internet Provider deshalb eine Beschwerde erhält, kann er den Internetzugang stilllegen.

Was kann ich tun?

In der Annahme, es handelt sich um das Windows Betriebssystem, wenig. Ist der Computer erst befallen, hat der Kriminelle vollen Zugriff darauf. Einem Schutzprogramm kann nicht weiter vertraut werden, weil der Angreifer dieses manipulieren kann. Die einzige wirklich wirksame Möglichkeit ist das Neuaufsetzen des Betriebssystems.

Vorgehensweise der Neuinstallation

Man sichert zunächst wichtige Dokumente und seine Video- und Audio Dateien auf einen externen Datenträger. Es ist hierbei egal, ob es sich um eine DVD, einen USB-Stick oder eine SD-Karte handelt. Danach wird von der original Windows DVD gebootet und eine Neuinstallation gestartet, die sämtliche Daten auf der Festplatte, also auch die des Angreifers, löscht.

Nun ist es dringend empfohlen, ein weiteres Benutzerkonto anzulegen, was nur eingeschränkte Rechte für den Benutzer ausweist. Der Grund liegt darin, dass wenn nur noch dieses Konto nach der Installation benutzt wird, sich ein möglicherweise neu eingefangener Virus nur im Nutzerbreich des Benutzers, aber NICHT auf dem ganzen System ausbreiten kann. Sollte dies passieren, muss der Benutzer wieder nur seine persönlichen Daten auf einen externen Datenträger sichern und das Konto samt des Virus zu löschen, ohne das ganze System neu aufsetzen zu müssen. Anschließend muss er nur ein neues Konto eines Benutzers einrichten. Sollte ein Virus, auch als „Malware“ bekannt, versuchen, volle Rechte auf dem System zu erlangen, fragt Windows, ob man wirklich volle Rechte erwünscht. Das muss der Benutzer ablehnen und die Gefahr ist gebannt.

Gibt es Alternativen

Da die meiste Malware für das Windows Betriebssystem geschrieben wird, bietet sich für einige Benutzer an, alternative Betriebssysteme zu nutzen, wenn diese nicht auf spezielle Windows-Software angewiesen sind. Zu diesen Alternativen gehören Mac OS, als auch Linux und UNIX. Das heißt nicht, dass diese Betriebssysteme nicht auch mit Viren befallen werden können. Allein die Tatsache aber, dass diese Betriebssysteme weitaus weniger verbreitet sind, machen sie uninteressanter für Kriminelle, weil für diese weniger Malware existiert.

Als eine weitere Alternative bietet sich das Chromebook an. Dieses ist ein Laptop, das von Google angeboten wird, auf dem Chrome OS läuft. Er erlaubt erst keine Installation von Softwareprogrammen, was die Installation von Malware ausschließt. Wie bei Smartphones und Tablets, spielt sich alles in einem gesicherten Browser ab. Der Anwender kann dort Apps installieren, die nur von Google kommen. So kann er E-Mails schreiben, chatten, eine Facebook- oder Twitter App installieren. Da die Benutzung ein Google (Gmail) Konto bedingt, stehen dem Anwender damit auch alle anderen Google Dienste, wie ein Office mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und andere Teile eines Office Paketes, zur Verfügung. Als Bonus wartet auf, dass die Benutzung dieser Dienste selbst kostenlos ist. Der Nachteil ist allerdings, dass Google selbst Zugriff auf erstellte Dokumente hat.

Preisvorteile beim Erwerb eines Chromebooks

Schutzsoftware, zu denen Virenscanner gehören, müssen nicht erworben werden, weil sie für dieses Modell des Computings nicht benötigt wird. Ein weiterer Vorteil des Chromebooks ist, dass es in der Regel weniger kostet als ein Windows-PC, für den man dazu noch weitere Software käuflich erwerben muss, um sich vor Angreifern aus dem Internet zu schützen.

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Möglichkeiten, wenn man das AirPort-Passwort vergessen hat

Die AirPort-Reihe von Apple ist bei vielen Nutzern sehr beliebt. Auch, wenn der Konzern die Netzwerkprodukte seit letztem Jahr nicht mehr verkauft. Die Serie beinhaltet AirPort Express, AirPort Extreme und Time Capsule. Nummer drei ist besonders interessant, denn damit kann man eine automatische Datensicherung durchführen. Nutzt man alle Funktionen, dann hat man allerdings drei Passwörter. Einmal fürs WLAN, einmal fürs Administrator-Menü und einmal für die Festplatte. Da diese jedoch nicht so oft eingegeben werden, kann man sie sehr leicht vergessen. Und dann?

Die einfachste Option ist ein Soft Reset

Wurde das Zugangspasswort oder das WLAN-Passwort vergessen, dann ist ein Soft Reset die unkomplizierteste Lösung. Die Vorgehensweise sieht folgendermaßen aus:

1) Man dreht den AirPort um und hält die auf der Rückseite befindliche Reset-Taste für eine Sekunde gedrückt.
2) Nun blinkt die Status-LED gelb und man hat jetzt fünf Minuten Zugriff.
3) Im nächsten Schritt verbindet man sich mit dem WLAN und öffnet das „AirPort-Dienstprogramm“ aus dem Programme-Ordner („Dienstprogramme).
4) Anschließend wird die Station ausgewählt und auf „Bearbeiten“ geklickt.
5) Fertig, jetzt kann man die Passwörter neu vergeben.

Über den Schlüsselbund zum Ziel

Wie der Name schon verrät, sichert das Programm sämtliche Passwörter. Diese Tatsache kann man sich zunutze machen und erfordert lediglich das Admin-Passwort vom Mac. Zusätzlich muss natürlich die „Schlüsselbundverwaltung“ gestartet werden, was über die „Dienstprogramme“ erledigt werden kann. Der nächste Schritt wird über die Seitenleiste vollzogen, man muss auf „System“ und dann auf „Passwörter“ klicken. Nun geht es je nach Passwort individuell weiter:

WLAN-Passwort: Zuerst werden die Kategorien geordnet, dazu einfach auf „Art“ tippen. Danach wird der WLAN-Name gesucht (unter „Namen“), wobei man sich hier auch rechts bei „Art“ an der Beschreibung „Passwort des AirPort-Netzwerks“ orientieren kann. Ist das WLAN gefunden, dann klickt man mit einem Doppelklick drauf und aktiviert den Haken vor „Passwort einblenden“. Jetzt nur mehr die Administratorendaten eintragen und schon zeigt sich das Kennwort.

Passwort für die Basisstation: Die Vorgehensweise ist hier sehr ähnlich, man muss diesmal aber unter „Namen“ die AirPort-Station suchen. Die Kategorie („Art“) lautet „Kennwort der AirPort-Basisstation“. War die Suche erfolgreich, dann geht es wieder mit einem Doppelklick und den Administratorendaten weiter.

Passwort der Festplatte: Bleibt einem der Zugriff auf die Festplatte verwehrt, dann sucht man in der Schlüsselbundverwaltung nach der Basisstation. Im Vergleich zu eben gibt es aber einen Unterschied, denn die Festplatte hat eine andere Kategorie („Art“). Sie nennt sich „Time Machine-Passwort“, kann jedoch auch „AirPort Festplatten-Passwort“ heißen. Anschließend geht es wie gewohnt weiter, auf die Basisstation klicken und ein Häkchen bei „Passwort einblenden“ setzen. Zum Schluss nur mehr die Administratorendaten eingeben.