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Was und wo studieren?

Wer in Erfurt studieren will, hat unzählig viele Möglichkeiten. Das ist an sich eine gute Sache, aber auch problematisch, denn wer die Wahl hat, hat die Qual! Es hilft jedoch auf jeden Fall, die Übersicht zu bewahren. Aus diesem Grund zählen wir hier die Hochschulen Erfurts auf und was man dort so alles studieren kann. Die meisten Studierenden in Erfurt sind an der ganz normalen Uni eingeschrieben: mehr als 6000 Leute. Das Besondere an der Uni Erfurt ist, dass sie bereits im Jahr 1379 gegründet wurde und daher als die älteste Uni Deutschlands zählt, an der sogar Martin Luther und Johannes Gutenberg studiert haben. Heute gibt es dort vier Fakultäten: Dementsprechend kann man an der Uni Erfurt zum Beispiel Sprachwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Politik, Soziologie, Zivilrecht, Berufspädagogik, Philosophie, Dogmatik, Kirchenrecht, Psychologie, Sport- und Bewegungswissenschaften und auch Musik, Mathematik und Kunst studieren. An der Fachhochschule Erfurt studieren circa 4000 Leute. Es gibt dort ebenfalls ein sehr breites Angebot von Fachrichtungen: Gartenbau, Angewandte Informatik, Stadt- und Raumplanung, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen, Soziale Arbeit und Wirtschaftswissenschaften. Insgesamt gibt es hier sechs Fakultäten. Einige der Studiengänge sind recht spezialisiert und die Fachhochschule konzentriert sich vor allem in diesen Bereichen auf Forschung und Exzellenz, um sich dadurch von der Konkurrenz der Uni abzugrenzen. Diese Bereiche sind zum Beispiel innovatives Verkehrsmanagement, Konservierung und Restaurierung, und nachhaltiges Landnutzungs- und Ressourcenmanagement. Seit 2019 ist auch diese Einrichtung in Erfurt ansässig, die größte private, aber auch staatlich anerkannte Hochschule Deutschlands. Dort kann man unter anderem ein duales Studium absolvieren, zum Beispiel in Fachbereichen wie Architektur und Bau, Pädagogik und Psychologie, Personal und Recht, Gesundheit und Soziales, IT, Logistik und Technik, Design und Medien sowie auch Hospitality und Event. Das Besondere hier ist, dass viele Studiengänge komplett in Englisch angeboten werden. Außerdem gibt es Fernstudiengänge und berufsbegleitende Programme. Insgesamt gibt es mehr als 150 Studiengänge aus den Bereiche Bachelor, Master und MBA zur Auswahl an dieser auch recht prestigeträchtigen Hochschule. Außerdem beschränkt sich die Hochschule nicht auf Erfurt und Deutschland, wie der Name schon vermuten lässt: es gibt auch sehr viele andere Standorte, z. B. in München, Düsseldorf, Berlin, Bremen, und auch im Ausland in Österreich und der Schweiz. Dieses Institut ist rein auf Wirtschaftsforschung spezialisiert und auch mit der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Uni verbunden. Außerdem kollaboriert das Institut viel mit anderen Einrichtungen in Deutschland und im Ausland. Hauptziel ist es, das Erbe des angesehenen Wirtschaftswissenschaftlers Wilhelm Röpke aufrechtzuerhalten. Studierende am Institut lernen von bekannten Wirtschaftsjournalisten und Wissenschaftlern aus dem Bereich.

Horror Short Film “Take Off Your Clothes”

Das Studentenleben hat viel Tolles zu bieten, aber eine Schwierigkeit geht leider meistens Hand in Hand mit dem Studium: das konsistente knapp-bei-Kasse-sein. Daher gilt für viele Studenten: je billiger, desto besser! Aber stimmt das immer so? Der erfolgreiche Horror Short Film „Take off your clothes” beweist das Gegenteil und regt auf kreative Art zum Nachdenken an. Bei nur knapp 9 Minuten Länge erwartet man vielleicht nicht die größte Produktion. Beim ersten Mal Anschauen wird man viel zu abgelenkt von der Handlung und der sich aufbauenden Spannung sein. Aber auf den zweiten Blick kann man erkennen, dass in diesen Kurzfilm viel Arbeit hineingesteckt wurde! Das beginnt schon bei der Animation des Titels vor Beginn des eigentlichen Films: der Schriftzug ist mit Nadel und Faden in einen schwarzen Hintergrund eingenäht – ein top Beispiel für die vielbenutzte Strategie der epischen Vorausdeutung, auch oft beim Englischen Namen Foreshadowing genannt. Das Set selbst ist zwar ein recht winziger Raum, der jedoch so liebevoll detailliert gestaltet wurde, das genau die beabsichtigte Stimmung aufkommen kann. Wer genau hinschaut, findet stimmige Details. Die Musik und die Soundeffekte sind richtig passend gestaltet und sorgen für eine ordentlich spannende Atmosphäre mit richtig guten Erschreck-Momenten. Der Film beginnt mit einer harmlosen, ja sogar gemütlich wirkenden Szene: zwei junge Frauen stehen in einem Zimmer, eine probiert gerade vor dem Spiegel ein Shirt an, auf dem Boden stehen Einkaufstüten – zwei Freundinnen, die gerade von einem Shoppingbummel zurückgekehrt sind. Der Grusel geht los, nachdem sich die eine Freundin verabschiedet hat. Seltsame Dinge beginnen zu passieren: ein verstörender Fremder klingelt an der Tür und hängt unter dem Fenster ab, Kleidung entwickelt ein Eigenleben, immer wieder taucht das Element Feuer auf, und schließlich erscheint ein wahrhaftiger Geist: eine südostasiatische Frau mit Brandwunden im Gesicht, welche die Gesamtheit der Textilfabrikarbeiterinnen verkörpert, die unter unmenschlichen Bedingungen die billigen Klamotten von C&A, Primark und Co. herstellen. Sie bittet die Protagonistin, aufzuhören ihr wehzutun, und setzt den Haufen Klamotten in Brand. Fast Fashion ist ein modernes Geschäftsmodell der Bekleidungsindustrie und heißt übersetzt so etwas wie „schnelle Mode“. Wahrscheinlich wurde die Bezeichnung von „Fast Food“ inspiriert, denn bei beidem geht es darum, dem Konsumenten so schnell und so billig wie möglich trendige Produkte zu liefern. Dabei wird sehr wenig auf die Qualität der Ware geachtet, und auch bei Herstellung, Transport und Verkauf wird an allen Ecken und Enden gespart, um das Produkt so billig wie möglich auf den Markt zu bringen. Fast Fashion versorgt also die Welt mit billigen Klamotten von Wegwerf-Qualität. Kollektionen werden in Windeseile designt und produziert, um auch ja jedem neuen Trend sofort folgen zu können. Menschenrechte und Nachhaltigkeit sind keine Prioritäten, solange nur die konkurrenzfähigsten Discounterpreise möglich sind. Aus all diesen Gründen erntet die Fast Fashion Industrie schon seit Jahrzehnten herbe Kritik. Wirtschaftlich, ökologisch und auch sozial sind die Folgen dieser rücksichtslosen Modeproduktion zum Teil verheerend – nur damit verwöhnte und anspruchsvolle Konsumenten aus dem Globalen Norden effektiv zum Kauf verleitet werden. Die Käufer wissen meistens nicht, wie, wo und von wem ihre schicken Billigklamotten hergestellt werden. Ganz unten in der Produktionskette sieht es schlimm aus: in den ärmsten Ländern Südostasiens arbeiten in schmutzigen, schlecht belüfteten und oft sehr baufälligen Textilfabriken Näherinnen – meistens Frauen, manchmal sogar Kinder. Die Schichten sind oft 12 Stunden lang, Pausen gibt es keine, die Arbeitsbedingungen sind miserabel und die Bezahlung entspricht wenigen Cents – aber die Leute haben keine Alternative, um an Geld zu kommen. Schon einige Male brannten solche Textilfabriken ab, wobei hunderte von Arbeiterinnen umkamen. Die Botschaft des Films ist klar: „Take off your clothes“ aka. du sollst keine Billigklamotten kaufen und damit die moderne Sklaventreiberei der Modeindustrie unterstützen. Der Kapitalismus funktioniert leider so, dass der Konsument mit seinem Konsumverhalten „wählt“, was passieren wird. Solange reiche Leute aus dem Westen Billigmode konsumieren wollen, ohne bereit zu sein, dafür etwas mehr auszugeben, wird es Nachfrage für solche Produkte geben. Und solange es Nachfrage gibt, werden die großen Modekonzerne nicht aufhören, Arbeiterinnen und Kinder in armen Ländern ohne Rücksicht oder Anstand auszubeuten. Felix Charin, der Regisseur des Horror-Kurzfilms, nutzt die Kunst des Filmemachens, um wichtige Gedankenanstöße auf kreative Art in die Welt hinaus zu bringen. „Take off your clothes“ regt also zum Nachdenken an und schafft es, Unterhaltung mit effektiver Sozialkritik zu kombinieren und (hoffentlich) einen kleinen, aber wichtigen Unterschied in der Welt zu machen, in dem die Aufmerksamkeit von uns, den Käufern, auf diese Missstände gelenkt wird. Und wer davon weiß, wird sich informieren, und wer informiert ist, wird hoffentlich zukünftig auf ethisch vertretbare Art und Weise mit seinem Konsumverhalten den Markt beeinflussen.

Möglichkeiten für Sportler

Sport ist wahrscheinlich, neben Sportwetten, eine der besten Freizeitbeschäftigungen, die es überhaupt gibt, denn es macht nicht nur Spaß und schüttet Glückshormone aus, sondern ist einfach auch unglaublich gesund. Wie gut, dass Erfurt eine richtig sportliche Stadt ist, in der es unzählige Möglichkeiten gibt, Sport zu treiben – auch zwischen Vorlesungen und Nebenjobs. Wer Student ist und gerne Sport machen will, der schaut sich am besten als ersten beim Hochschulsport um. Denn wie fast alle großen Universitäten, so hat auch die Uni Erfurt ein breites Angebot von internen Sportmöglichkeiten in petto. „Breites Angebot“ ist hier vielleicht eine Untertreibung, denn in Erfurt ist man tatsächlich mit circa 150 Kursen in über 80 verschiedenen Sportarten dabei. Darunter sind nicht nur die klassischen Volkssportarten wie Laufen, Tennis und Yoga, sondern natürlich auch Ball- und Mannschaftssportarten aller Art wie Fußball, Basketball, Handball und Volleyball. Auch ausgefallenere Sportarten sind dabei, Wie Ultimate Frisbee, Trampolinturnen, Calisthenics, Capoeira und Schach. Nicht nur an der Erfurter Uni geht es sportlich zu, denn die Stadt selbst hat seit langem einen engen Bezug zum Sport, ganz besonders zu bestimmten Sportarten. Eiskunstlauf und Eisschnelllauf gehören dazu. Gunda Niemann-Stirnemann hält sogar den aktuellen Rekord für Schnelligkeit im Eisschnelllauf, und auch zahlreiche andere gehören international zu den Besten, die es gibt. Der FC Rot-Weiß Erfurt ist zwar heute nicht mehr unter den top Vereinen, war aber zu Zeiten der DDR sehr erfolgreich. So wie es Anlagen für die Sportarten auf dem Eis gibt, so gibt es in Erfurt auch mehrere Stadien und zahllose Fußballplätze sowie eine Radrennbahn im Andreasried, die mit großem Enthusiasmus genutzt wird, denn auch Radsport ist bei den Erfurtern sehr beliebt. Von der Gegenwart bis heute spielt Sport in Erfurt also eine große Rolle. Aber als Student, der vielleicht gerade frisch hergezogen ist, stellt sich die Frage: wo fängt man überhaupt an, nach einer neuen Lieblingssportart zu suchen? Gut beraten ist man, wenn man sich nach den örtlichen Sportvereinen umschaut. Insgesamt gibt es 279 Stück, die aber unter einem Dachverband zusammengefasst sind und so auch miteinander in Kontakt stehen. Auf der Webseite der Stadt findet man mehr Infos hierzu. Insgesamt gibt es mehr als 35 000 Mitglieder in all diesen Sportvereinen. Einige Beispiele sind: Auf der Webseite des Stadtsportbundes lässt sich die komplette Auflistung aller Vereine und Organisationen einsehen. Kurzum: die Auswahl ist überwältigend und wer nicht in etwa weiß, welche Art von Sport er treiben will, kann sich leicht überfordert fühlen vom Angebot in Erfurt – sowohl von der Uni als auch öffentlich. Gut ist, dass die meisten jedoch schon recht genau wissen, auf was sie Lust haben. So kann man die Auswahl praktisch eingrenzen. Wolltest du schon immer mal aufs Eis? Ein offenherziger Trip in die Eissportzentrum Erfurt ist wohl die direkteste Art, sich einmal umzuschauen und zu entdecken, was es alles so gibt. Alternativ kann man auch die Thüringenhalle, die Riethsporthalle die örtliche Rollschuhbahn oder die Radrennbahn aufsuchen. Schnell sind neue Kontakte geknüpft und bald wird man sich in der Sportler Szene von Erfurt wie zu Hause fühlen. Und wenn es dann doch nicht so gefällt – kein Problem, einfach weiter Sportarten ausprobieren, bis man die richtige gefunden hat! Zurück zur Hauptseite

Jobs für Studierende: es gibt wirklich (fast) alles

Arbeiten nebenher? So machen das viele Studenten, den das Geld der Eltern oder das Bafög reicht oft einfach nicht ganz. Super ist es, wenn man einen Job hat, der auch Relevanz zum Studium hat, wie zum Beispiel einen Hiwi-Job an der Fakultät. Abgesehen davon gibt es jedoch noch mehr tolle Studentenjobs in Erfurt, die euch finanziell auf die Sprünge helfen. Kellnern und Bedienen im Restaurant, Hotelzimmer putzen, Regale einräumen, ein Lager managen: die typischen Studentenjobs eben. Diese Dinge mögen sich vielleicht nicht unglaublich interessant oder prestigeträchtig anhören, und machen vielleicht auch im Lebenslauf nicht allzu viel her. Aber trotzdem bergen Sie sehr viele Vorteile: Aushilfskräfte auf Minijob Basis oder ganz flexibel werden fast immer gesucht, ganz besonders in einer großen Stadt wie Erfurt und ganz besonders im Aufschwung nach einer Pandemie. Außerdem lernt man durch das Jobben sehr einfach und bequem neue Menschen kennen und verfeinert so seine sozialen Fähigkeiten, wie Kommunikation, Empathie, Zuhören und mehr. Mit Stress und Druck umzugehen lernt man vor allem in der Gastronomie oft, und das kommt einem später auf jeden Fall zu Gute – ganz egal, was man einmal arbeiten wird. Als Werkstudent zu arbeiten ist extrem beliebt, einfach nur, weil es im Vergleich zu ganz normalen Aushilfsjobs oder Minijobs wesentlich besser bezahlt ist. Die meisten Studenten, die sich einmal einen Werkstudenten Job geangelt haben, wollen wahrscheinlich nicht mehr zurück, auch wenn man trotzdem laut Gesetz als Student nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten darf. Außerdem sammelt man hier wertvolle Berufserfahrung, da man meistens in einem Feld arbeitet, welches mit dem Studium zu tun hat. Und hier kommt aber auch der Nachteil von Werkstudenten Jobs: es gibt sie eben nicht für jeden Studiengang, sondern oft bevorzugt für angehende Wirtschaftsingenieure oder Maschinenbauer. Es kann aber auch etwas ganz anderes sein: sehr viele Leute arbeiten heutzutage im Home Office, und das können auch schon Studenten tun! In Wahrheit eignen sich sehr viele Jobs, die man Online machen kann, ganz hervorragend für das Studentenleben, denn sie bieten oftmals große Flexibilität in der Zeiteinteilung und der Anzahl der gearbeiteten Stunden. Es gibt Plattformen wie Upwork oder Fiverr, wo man seine Dienstleistungen anbieten kann, wie zum Beispiel als Texter, Editor, Grafikdesigner, Coder, oder auch Designer oder Sprachlehrer. Die Möglichkeiten sind extrem vielfältig und wenn man es schafft, sich ein überzeugendes Portfolio anzulegen und gute Referenzen zu sammeln, wird man trotz der großen Konkurrenz an Aufträge kommen. Dann kann man ganz entspannt nebenberuflich Freiberufler sein, oder vielleicht auch sein eigenes kleines Gewerbe anmelden. Für viele ist ein solcher Job das Sprungbrett in die Selbstständigkeit und ein toller Boost für das Selbstwertgefühl und die Erfahrung mit dem Arbeitsmarkt. Wem all das zu langweilig ist, der kann ich auch einen ganz ungewöhnlichen Nebenjob suchen, auch wenn das vielleicht wirklich nicht für jeden etwas ist! Einige der ausgefallensten Nebenjobs für Studenten sind zum Beispiel Sargträger, Aktmodell, Taxifahrer, Plasma spenden, Mysteryshopper, Ghostwriter, oder auch Simulationspatient – hier simulierst du gewisse Krankheiten und Symptome, sodass Medizinstudenten an dir üben können! All das macht also klar: der Nebenjob in der Zeit des Studiums muss auf keinen Fall langweilig sein!